Iaido (sprich: jaido) ist eine japanische Schwertfechtkunst, die vor über 450 Jahren von den Samurai als Selbstverteidigungskunst entwickelt wurde. Das höchste Ziel im Iaido ist es, mit allen Dingen der Welt in Frieden zu leben.

Heute wird im Iaido die korrekte Handhabung des Schwertes in verschiedenen Situationen geübt. Weniger, um wie früher einen überraschenden Angriff abzuwehren, sondern um die eigene, innere Haltung zu stärken, ein offenes Herz zu erhalten und den Respekt vor dem Partner zu wahren.

Iaido dient nicht nur zur Erlangung von höchster Präzision in der Waffenführung, sondern stellt  eine Methode der Konzentrations- und Atemschulung dar.

Im vollendeten Iaido verschmelzen die exakte Körperbewegung und die Unbeweglichkeit im Gemüt widerspruchslos ineinander. Der Geist muss sich der Situation entsprechend verhalten, der Körper muss folgen. Alle Bewegungen gehen fließend in einer harmonisch-ästhetischen Form ineinander über.

Es ist das Streben nach geistiger und körperlicher Harmonie.

 

Iaido Training
Trainingsstätte: Hochfelder Landstr. 1· 24943 Flensburg
Iaido Training
Trainingsstätte: Hochfelder Landstr. 1· 24943 Flensburg

 

Dez

04

2021

Nikolaus – Lehrgang in Reinbek

Am 04. und 05. Dezember findet wieder der Nikolaus Lehrgang mit unserem Bundestrainer Meister Asai (8. DAN) in Reinbek statt. Auch für diesen Lehrgang gelten die 3G – Regeln. Ohne Nachweis ist keine Teilnahme möglich. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, nach so langer Zeit. Alle weiteren Infos findet ihr hier.

Nov

20

2021

Aikido – Lehrgang mit Silke

Am 20. November möchten wir allen die Gelegenheut geben, wieder an einem Aikido – Lehrgang mit Silke ( 5. DAN) in unserem Dojo teilzunehmen. Nach dem Motto: „Wieder das Gefühl eine Lehrgangsatmosphäre spüren zu können„. Hier ist eine Teilnahme nur nach den 3G Regeln möglich. Der Lehrgang kostet 10€ und beginnt um 14:00, Ende ist um 16:30. Eine Einladung findet ihr hier.

Dazu ein Lehrgangsbericht von Florian Schwarz:
Es ist kurz vor zwei am Samstagnachmittag und die ersten Aikidokas sitzen im Flensburger „Tokai Sports Dojo“, in der Hochfelder Landstraße 1 auf der Matte und warten auf den Beginn dieses Lehrgangs. Ich, selbst Teilnehmer, bin voller Vorfreude, denn es ist seit Beginn der Pandemie eines der wenigen stattfindenden Lehrgänge in Schleswig-Holstein. Treffend gibt die Lehrgangsleiterin Silke Makowski dem Event das Motto: „Mal wieder Lehrgangsatmosphäre spüren können.“
Und wer hätte es gedacht? Kurz vor Beginn füllt sich das gesamte Dojo mit Teilnehmer*innen.
Als besonders wertvoll empfinde ich an diesem Lehrgang, dass viele unterschiedliche Altersgruppen und Graduierungen vertreten sind.

Dann ist es endlich so weit und Silke heißt uns alle in Aikidoart willkommen. Wir grüßen an und starten mit dem Aufwärmtraining, machen unsere Gelenke geschmeidig, rollen uns mit der halben Rückwärtsrolle ein und bringen mit der Übung „Ikkyo Undo“ und „Shiho-nage omote-Waza“ unsere Energien zum fließen. So bereiten wir uns auf die bevorstehenden Partnerübungen vor.

Silke erinnert uns dabei, dass die Übung und Kunst im Aikido darin besteht, eine gebende Haltung einzunehmen und die Energie zu schicken, anstatt sie an sich zu ziehen und festzuhalten. Zu feste Muskeln können Indikatoren für festgehaltene Energien sein.
Dann geht es los mit dem ersten Technikteil und der Partnerübung.
Wir steigen mit „Irimi-nage“ ein, „Shomen“ als Eingangshaltung. Zuerst die Basistechnik, mit dem Impuls von Silke, darauf zu achten, mit dem Partner im Dialog zu üben, was ein wichtiges Kernprinzip im Aikido ist. Nur im Dialog beziehungsweise im Kontakt mit dem Übungspartner können Partnerübungen zu einer fließenden Einheitsbewegung werden.

Dann wird die Technik erweitert, indem der/die Partner*in vor dem Rollen heruntergeführt wird. Anschließend wird die Bewegung mit dem Stock ausgeführt. Der Fokus liegt dabei auf der sinnvollen Stockführung und Handhaltung.

– Trinkpause –

Im zweiten Teil geht es weiter mit „Kaiten Nage (uchi)“ aus „Shomenhaltung“. Dabei richtet Silke die Aufmerksamkeit auf die zwei „Atemi“, die dabei auftauchen sollten. Diese Technik wird erweitert mit „Sankyo ura-waza“. „Kokkyu nage“ bildet im letzten Schritt den Abschluss dieser Bewegungsabfolge, wodurch der/die Übungspartner*in in die Vorwärtsrolle geschickt wird. Damit endet der zweite Technikteil und somit auch dieser Lehrgang.

Rückblickend war es für mich und mit Sicherheit auch für die anderen Teilnehmer*innen ein wertvoller Lehrgang, bei dem sich unterschiedliche Altersgruppen und Graduierungen auf der Matte wieder begegnen konnten. Dadurch kam ein vielseitiger Erfahrungsaustausch zustande. Gleichzeitig konnte erfolgreich ein „Aikidolichtblick“ in die pandemisch geprägte Zeit geschickt werden. Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und danke im Namen aller Teilnehmer*innen unserer Trainerin Silke Makowski für diese gegebene Lehrgangsveranstaltung. Ein weiteres Dank geht an unseren Trainer Axel Makowski, der sich im Hintergrund um die Bildaufnahmen gekümmert hat. Ich freue mich auf das nächste Wiedersehen, auf welchen Aikidomatten das auch stattfinden wird. 😉                                                                                Ein Erfahrungsbericht von Florian Schwarz (vom 02.12.21)